NGC4725 Seyfert2-Galaxie in Coma Berenice

Außer der Tatsache, das sie ausgesprochen schön ist, macht NGC4725 noch ihre Klassifizierung als Seyfert2-Typ, die Ringstruktur und die relativ seltene Einarmigkeit des Spiralmusters interessant. Sie wird von der im Bild oben links zu sehenden NGC4747 gestört, was vermutlich die Ursache für die morphologischen Besonderheiten ist.

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Wie ein Affe auf dem Schleifstein …

fährt der neue Computer am Fernrohr mit. – Jeder der sein Fernrohr mit einer Kamera, Nachführkamera, Fokusmotor … bestückt kennt das Problem: Ein halbes Dutzend USB-Kabel hängen vom Ende des Fernrohrs runter und nerven, weil immer irgend etwas zu kurz ist, irgendwo hängen bleibt . Die Kameras erlauben keine Kabelverlängerung über einen Hub ….

Ich möchte hier meine Lösung vorstellen, die diese Probleme weitgehend behebt.

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XMMU J1229+0151 – Galaxiencluster bei z=1

Als ich kürzlich Bilder vom Jet des Quasars 3C273 suchte, hab ich im Archiv des Hubble-Space-Telescope nachgesehen und dabei eine interessante Entdeckung gemacht. Einige Bilder vom 2.2.2006 waren als NEWCLUSTER betitelt und tatsächlich zeigten sie nicht den Quasar sondern einen entfernten Galaxienhaufen. Mein besonderes Interesse erwachte, als ich den Namen des Beobachters las. PI war Saul Perlmutter, dem Mann, der vor 20 Jahren die Dunkle Energie in der Kosmologie etablierte.

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3C273 – der berühmteste Quasar im Universum


Als ich Mitte der Sechziger Jahre mich für die Astronomie zu interessieren begann, waren Quasare total mysteriöse Objekte am Rande des Universums, unvorstellbar energiereich, exklusiv für Radioastronomen zugänglich. Im optischen wurde die Radioquelle 3C273 als eine der ersten mit einem Quasar identifiziert. Ein blaues, unschuldig aussehendes Sternchen 13 Größe.

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29 Milliarden Lichtjahre …

Wenn ich ein neues Bild fertig habe, seh ich oft nach, welche Objekte noch da sind, die nicht sofort ins Auge fallen. Auf dem folgenden Bild ist der Galaxienhaufen Abell 2584 zu sehen. Mit einer Rotverschiebung von z=0.1196, kann man diesem schon keine Entfernung im herkömmlichen Sinne mehr zuordnen 1.4-1.8 Milliarden Lichtjahre. Das war bei Abell 370,

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Wenn man ein Stück vom Himmel fotografiert hat, möchte man gelegentlich die Objekte im Feld zählen, katalogisieren, klassifizieren, fotometrieren … Zu diesem Zweck verwenden Astronomen gern den SExtractor, eine Software, die kostenlos unter diesem Link bezogen werden kann, bzw. unter Linux auch über die Paketmanager gefunden wird.

Der sextractor ist ein ziemlich schlaues Programm, das auf künstlicher Intelligenz basiert (heute unter „deep learning“ gehyped). Die Entwickler haben das System mit tausenden Bildern trainiert und ihm so z.B. beigebracht Sterne von Galaxien zu unterscheiden. „default.sex“ weiterlesen